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Immofinanz verdient wegen Objektverkäufen weniger

Das Konzernergebnis verbesserte sich um rund 50 Prozent
Bild: Haufe Online Redaktion

Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz steigerte im ersten Halbjahr (Mai bis Oktober) des Geschäftsjahres 2013/14 das Konzernergebnis um rund 50 Prozent. Das operative Ergebnis sank um 5,4 Prozent auf 239,2 Millionen Euro. Grund seien umfangreiche Objektverkäufe im Wert von 722 Millionen Euro.

Die Mieterlöse reduzierten sich im Halbjahr auf 317,6 Millionen Euro (Vorjahre: 326,7 Mio. Euro). Das Ergebnis aus den Immobilienverkäufen bewegte sich mit 17,5 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (18,3 Mio. Euro). Das Ergebnis aus der Immobilienentwicklung liegt bei -1,4 Millionen Euro (nach 0,3 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis erhöhte sich aufgrund positiver Effekte aus Wechselkursveränderungen und der Bewertung von Derivaten um 53,1 Prozent auf 159,9 Millionen Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im ersten Halbjahr 2013/14 um 11,8 Prozent auf 184,7 Millionen Euro. Durch die große Anzahl von Immobilienverkäufen in den vergangenen Monaten und die gleichzeitige Rückführung von Finanzierungen konnte die Immofinanz Group die Eigenkapitalquote seit dem 30.4.2013 von 42,3 Prozent auf 44,0 Prozent verbessern.

Der eingeschlagene Wachstums- und Optimierungskurs soll im laufenden Geschäftsjahr und darüber hinaus fortgesetzt werden. Der Fokus liegt auf Kostensenkungen im operativen Bereich nach erfolgter Umstrukturierung der Buwog Gruppe und der Cashflow-Generierung.

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