18.12.2014 | Unternehmen

Immofinanz erwirtschaftet 166,8 Millionen Euro

Der FFO lag bei 64,3 Millionen Euro.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immofinanz Group hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 ein im Vergleich zum Vorjahr stabiles operatives Ergebnis in Höhe von 169,5 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 166,8 Millionen Euro). Trotz dieser Entwicklung ist das Konzernergebnis mit 30,2 Millionen Euro negativ (Vorjahr: 110,3 beziehungsweise 165 Millionen Euro inkl. 100 Prozent Buwog).

Während das Ergebnis vor Ertragssteuern im zweiten Quartal des Geschäftsjahres mit plus 8,9 Millionen Euro deutlich besser als im ersten Quartal ausfiel (minus 18,5 Millionen Euro), beläuft sich das Konzernergebnis im zweiten Quartal auf minus 16,2 Millionen Euro, nach minus 14 Millionen Euro im ersten Quartal.

Außerdem haben Vorstand und Aufsichtsrat der Immofinanz AG das Aktienrückkaufprogramm 2014-15 mit einem beabsichtigten Volumen von rund zehn Millionen Stück Aktien beschlossen. Die Zahlung einer Bardividende für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 ist von der Erzielung eines ausschüttungsfähigen Bilanzgewinns der Immofinanz abhängig.

Entwicklung im Detail

Die bereinigten Mieterlöse entwickelten sich im ersten Quartal 2014/15im Vergleich zum Schlussquartal 2013/14 leicht positiv (plus 1,4 Prozent) entwickelt hatten, wurde im zweiten Quartal eine stabile Entwicklung (minus 0,04 Prozent) erzielt.

Ausschlaggebend für das negative Konzernergebnis im ersten Halbjahr seien vor allem negative Effekte aus der währungsbereinigten Neubewertung des Immobilienvermögens im zurückliegenden zweiten Quartal, die auf Abwertungen von Immobilien in Osteuropa, insbesondere in Russland, Polen und Tschechien, zurückzuführen sind.

Diese währungsbereinigte Neubewertung in Höhe von minus 75 Millionen Euro im Halbjahr reduziert das Konzernergebnis. Außerdem kam es im zweiten Quartal zu einem erhöhten Ertragssteueraufwand aufgrund des Verkaufs der Schweizer Logistikimmobilien. Während somit das Ergebnis vor Ertragssteuern im zweiten Quartal mit plus 8,9 Millionen Euro deutlich besser als im ersten Quartal ausfiel (minus 18,5 Millionen Euro), beläuft sich das Konzernergebnis im zweiten Quartal auf minus 16,2 Millionen Euro.

Der nachhaltige Unternehmens-Cashflow (FFO) für das erste Halbjahr 2014/15 beträgt 64,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer annualisierten FFO-Rendite nach Steuern auf Basis der Marktkapitalisierung von 9,8 Prozent. Nach einem FFO im ersten Quartal 2014/15 in Höhe von 47,7 Millionen Euro, beträgt dieser im zweiten Quartal 2014/15 16,7 Millionen Euro.

Die Mieterlöse reduzierten sich aufgrund der Immobilienverkäufe auf 234,6 Millionen Euro (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 246,1 Millionen Euro). Das Ergebnis aus den Immobilienverkäufen beläuft sich auf 5,7 Millionen Euro, nach 7,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Das Ergebnis aus der Immobilienentwicklung verbesserte sich von minus 8,2 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro. Die Immobilienverkäufe steuerten ein Ergebnis in Höhe von 5,7 Millionen Euro bei.

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