08.11.2013 | Projekt

Ikea plant 25.500-Quadratmeter-Möbelhaus in Karlsruhe

Nach der Pleite in Rastatt will Ikea jetzt in Karlsruhe bauen
Bild: Ikea

Ikea Deutschland will eine Filiale Karlsruhe eröffnen. Entsprechende Pläne werden immer konkreter, wie eine Sprecherin des Möbelriesen mitteilte. Das neue Einrichtungshaus soll 70 Millionen Euro kosten und über 25.500 Quadratmeter Fläche verfügen.

Rund 250 Mitarbeiter sollen in Karlsruhe beschäftigt werden. Ein mögliches Baugrundstück hat die Stadt bereits im Blick. "Über dessen Bebauung führen wir mit Ikea zurzeit konkrete Gespräche", sagte ein Sprecher der Stadt. Den genauen Bauplatz ließ der Sprecher offen. Er geht von einer zeitnahen Einigung aus.

Der Standort Karlsruhe war zurück in den Fokus von Ikea gerückt, nachdem der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in 2012 ein Bauverbot für ein neues Einrichtungshaus im rund 20 Kilometer entfernten Rastatt bestätigt hatte. Ikea wollte dort eine Filiale mit einer Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern bauen.

Ein Markt in ähnlicher Größe war zunächst auch in Karlsruhe geplant, ein passender Bauplatz wurde aber bisher nie gefunden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung

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