12.07.2013 | Projekt

Ikea darf Lübecker Einkaufszentrum weiterbauen

Rund 120 Millionen Euro investiert Ikea in Lübeck
Bild: Helmut Stettin/Ikea

Der schwedische Möbelhersteller Ikea darf sein Einkaufszentrum in Lübeck weiterbauen: Das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Eilanträge der Gemeinden Bad Schwartau und Neustadt auf einen Baustopp abgewiesen. Das teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit.

Das Gericht habe keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die zugrundeliegende Planung zwischen der Hansestadt Lübeck und den beiden Nachbarstädten nicht oder nur unzureichend abgestimmt worden sei. Damit sind die Eilanträge letztlich gescheitert.

Die Schleswiger Richter wiesen auch weitere Einwände der beiden Städte gegen einzelne Inhalte des Bebauungsplans zurück. Diese bedeuteten keine Verletzung der Planungshoheit der Nachbargemeinden. Ende Mai waren die beiden Kommunen bereits vor dem Verwaltungsgericht Schleswig gescheitert. Sie befürchten einen Kaufkraftverlust durch das geplante Einkaufszentrum und klagen deshalb gegen den Bebauungsplan.

Rund 120 Millionen Euro investiert Ikea auf einem seit Jahren brachliegenden Industriegelände im Stadtteil Dänischburg. Geplant sind ein Möbelhaus, ein Baumarkt und ein Einkaufszentrum, insgesamt sollen rund 60.000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen. Dadurch sollen rund 400 Arbeitsplätze entstehen, davon 250 bei Ikea selbst.

Schlagworte zum Thema:  Einkaufszentrum

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