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IFM-Jahresüberschuss springt auf 14,59 Millionen Euro

IFM Immobilien residiert im selbst entwickelten Projekt "Romeo & Julia"
Bild: IFM

Das Geschäftsjahr 2014 hat die Immobiliengesellschaft IFM mit einem deutlichen Jahresüberschuss von 14,59 Millionen Euro abgeschlossen, nach minus 7,89 Millionen Euro im Jahr zuvor. Das Unternehmen hat die Ausschüttung einer Dividende von 0,16 Euro je Aktie angekündigt.

Die Umsatzerlöse sanken aufgrund der verminderten Anzahl der Bestandsobjekte auf 2,14 (Vorjahr: 3,93) Millionen Euro, aber die sonstigen betrieblichen Erträge zogen deutlich auf 5,76 (Vorjahr: 0,41) Millionen Euro an.

Zur Ergebnisverbesserung haben auch die Restrukturierungsmaßnahmen beigetragen. Der Personalaufwand fiel mit 0,66 (Vorjahr: 1,97) Millionen Euro deutlich geringer aus. Auch beim Materialaufwand zeigte sich mit 0,69 (Vorjahr: 0,76) Millionen Euro eine günstige Entwicklung. Geprägt wird das Jahresergebnis indes vom Beteiligungsergebnis.

Fortschritte waren im vergangenen Jahr beim Verkauf von Objekten aus dem Portfolio und der Erhöhung der Vermietungsquote bei den Bestandsimmobilien zu verzeichnen. Die stark verkleinerte Frankfurter Niederlassung der IFM Immobilien AG befindet sich seit dem 1. Dezember in dem von IFM Immobilien selbst entwickelten Projekt "Romeo & Julia" in Frankfurt am Main.

Dem Ziel der Kostensenkung dient auch der Wechsel des Börsensegments: Seit Anfang März wird die Aktie ausschließlich im Freiverkehr gehandelt. Einen Wermutstropfen bildete dagegen erneut die 2013 veräußerte Liegenschaft "Zeilgalerie". Die umfangreichen vertraglich vereinbarten Maßnahmen sind 2014 abgeschlossen worden. Die nachträglich entstandenen Kosten für den Brandschutz führten nochmals zu einer Abschreibung. An dem guten Gesamtbild, das die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung der IFM Immobilien AG 2014 bieten, ändert das aber nichts.

Die Eigenkapitalquote wurde auf 79,2 Prozent gesteigert. Das gezeichnete Kapital wurde 2014 von 9,5 Millionen Euro auf 38 Millionen Euro erhöht. Die Liquidität erhöhte sich von 7,2 Millionen Euro auf 28 Millionen Euro.

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