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Hochtief plant deutliche Erhöhung der Dividende

In der Dividende enthalten ist eine Sonderdividende von 20 Cent je Aktie
Bild: BirgitH ⁄

Der Hochtief-Vorstandsvorsitzende Marcelino Fernández Verdes zog auf der Hauptversammlung des Konzerns ein positives Zwischenfazit zur strategischen Neuausrichtung. 2014 wurde der operative Konzerngewinn um 46 Prozent auf 252 Millionen Euro (2013: 173 Millionen Euro) gesteigert. Den Aktionären wird eine auf 1,90 Euro je Aktie (2013: 1,50 Euro) deutlich erhöhte Dividende vorgeschlagen.

„Wir haben bereits deutliche Fortschritte erzielt und wollen Effizienz und Profitabilität weiter steigern“, sagte Fernández Verdes. Zur Strategie gehört die Konzentration auf die Kernbereiche Bauen, Minengeschäft, Public-Private-Partnership (PPP) und Engineering sowie die Stärkung der Bilanz.

Der Operative Free Cashflow hat sich um mehr als 500 Millionen Euro auf 322 Millionen Euro verbessert. Einschließlich der Verkaufserlöse aus Australien weist Hochtief erstmals seit 2010 wieder eine Nettovermögensposition aus: Diese beträgt 421 Millionen Euro.

Nach dem ersten Quartal sieht sich das Unternehmen auf Kurs, die gesteckten Ziele für 2015 zu erreichen. Unverändert rechnet Hochtief für das Gesamtjahr mit einem operativen Konzerngewinn von 220 bis 260 Millionen Euro, eine operative Steigerung um 15 bis 35 Prozent (2014: vergleichbarer operativer Konzerngewinn 190 Millionen Euro).

In der vorgeschlagenen Dividende enthalten ist eine Sonderdividende von 20 Cent je Aktie, mit der die Aktionäre am Verkauf von Unternehmenteilen bei Cimic (Leighton) beteiligt werden sollen.

Erstmals präsentiert Hochtief einen kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht. Aufgrund seiner Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit qualifizierte sich der Konzern erneut für den Dow Jones Sustainability Index (DJSI) und ist dort als einziger deutscher Baukonzern gelistet.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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