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Hochtief mit Gewinnplus durch positives Auslandsgeschäft

Die Australien-Tochter Leighton war maßgeblich am Ergebnis beteiligt
Bild: Leighton

Hochtief verzeichnete im dritten Quartal 2014 einen bereinigten Gewinn nach Steuern von 63,7 Millionen Euro, nach 56,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Grund sind gut laufende Geschäfte der Australientochter Leighton, aber auch Geschäfte in den USA. In Europa schrieb der Essener Konzern hingegen rote Zahlen, wie das Unternehmen mitteilt.

Der Umbau der australischen Tochter Leighton hat nach Angaben des Unternehmens maßgeblich zum Ergebnis beigetragen: Der Gewinn vor Steuern legte von Juli bis Ende September auf 176,1 Millionen Euro zu. Im Vorjahr hatte Hochtief 147 Millionen Euro erzielt. Damit übertraf Hochtief die Schätzungen der Analysten.

Der Umsatz kletterte auf 6,4 Milliarden Euro. Das waren rund 300 Millionen Euro mehr als im dritten Jahresviertel 2013. Im Gesamtjahr 2014 peilt das mehrheitlich zum spanischen Konkurrenten ACS gehörende Essener Traditionsunternehmen weiterhin einen bereinigten Konzerngewinn von 225 Millionen bis 250 Millionen Euro an. 2013 war ein Wert von 207,5 Millionen Euro erreicht worden. Der Auftragsbestand soll zum Jahresende das Vorjahresniveau erreichen. Leistung und Auftragseingang dürften hingegen weiter schrumpfen.

Seit dem Amtsantritt des spanischen Chefs Fernández Verdes im November 2012 hat sich Hochtief von einer Reihe von Tochtergesellschaften getrennt. Erst vor kurzem verkaufte Hochtief den Wohnungsentwickler Format und verabschiedete sich aus dem Geschäftsfeld Windenergie auf hoher See.

Hochtief beschäftigte Ende September knapp 68.000 Mitarbeiter, fast 10.000 weniger als ein Jahr zuvor.

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