20.09.2013 | Projekt

Hochtief baut Büroturm an der Frankfurter Taunusanlage

Bürohochhaus an der Marieninsel: Blick von der Mainzer Landstraße aus
Bild: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten/Bloomimages

Hochtief Projektentwicklung plant auf dem Grundstück an der Taunusanlage 9 und 10 an der Frankfurter Marieninsel ein Bürohochhaus.

Das Projektgrundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Alten Oper in Frankfurt. Vorgesehen ist ein Büroensemble mit mindestens 60.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche, darunter ein Hochhaus mit zirka 50.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Die Berliner Architekten Thomas Müller und Ivan Reimann haben letztlich mit ihrem Entwurf überzeugt. Das städtebauliche Konzept sieht zwei unabhängig voneinander realisierbare Gebäudeteile vor: Ein Hochhaus an der Taunusanlage, das aus zwei Scheiben besteht, sowie ein zirka 30 Meter hohes, achtgeschossiges Bürohaus an der Mainzer Landstraße, das an einen sechsgeschossigen Anbau mit etwa 23 Meter Höhe anschließt. Das maximal 140 Meter hohe, 40-geschossige Hochhaus richtet sich mit seiner breiteren Seite zur Taunusanlage hin aus und nimmt deren Bauflucht auf.

Der zweite Bauteil fügt sich zur Mainzer Landstraße in die Straßenrandbebauung ein und zieht sich entlang der westlichen und südlichen Marienstraße. Das Ensemble lässt sich über drei Eingänge betreten: über die beiden Haupteingänge, die sich an der Taunusanlage und der Marienstraße gegenüberliegen, sowie einen weiteren Zugang von der Mainzer Landstraße aus. Mindestens zwei eigenständige Bauteile sollen zwei unabhängige Adressen (zur Mainzer Landstraße und zur Taunusanlage) bilden und die Aufteilung in zwei Bauabschnitte ermöglichen.

Pkws werden in einer teilbaren und teilöffentlichen Tiefgarage mit 300 Stellplätzen untergebracht. Die Zufahrt zur Tiefgarage und der Anlieferverkehr sollen über die Marienstraße geführt werden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Büroimmobilie

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