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H&M eröffnet 350 neue Filialen in fünf Ländern

China und die USA sollen zunächst Schwerpunkt der Expansion
Bild: Haufe Online Redaktion

Weil die europäischen Verbraucher zu wenig einkaufen, setzt der schwedische Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) nun auf andere Märkte: Geplant sind 350 neue Filialen in fünf Ländern auf verschiedenen Kontinenten. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf China und den USA.

Zudem plant der Konzern den Schritt nach Südamerika und Südostasien. Die kostspielige Expansion hat freilich ihren Preis. Die Ausgaben für das Ladennetz und der Aufbau einer neuen Marke hatten bereits im ersten Geschäftsquartal den Gewinn geschmälert.

Von Dezember bis Februar sank das Nettoergebnis um rund zehn Prozent auf 2,46 Milliarden schwedische Kronen (293 Mio Euro). Die Aktie schaffte es an der Börse in Stockholm dennoch auf einen Spitzenplatz und gewann bis zum Mittag 1,63 Prozent auf 230,30 Kronen.

Neben dem Expansionsschwerpunkt USA und China, sieht der H&M-Konzern auch Chancen in Russland oder den großen europäischen Märkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien. In diesem Jahr sollen fünf neue Länder hinzukommen: Chile, Estland, Litauen, Serbien und über einen Franchise-Partner auch Indonesien. Im kommenden Jahr ist dann Australien an der Reihe.

Um nicht mehr ausschließlich als Anbieter von Billigmode wahrgenommen zu werden, baut der Konzern weitere Marken auf. Neuester Zugang ist die Marke "& Other Stories", die es bereits in zehn europäischen Ländern online zu kaufen gibt. Erste Läden hat die Marke in London und Kopenhagen. Weitere Eröffnungen stehen im Frühjahr an, unter anderem in Berlin.

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