Wenn aus ehemaligen Kasernen Wohnviertel werden Bild: Forum Bremen

Die städtische Bauprojekt Hanau GmbH hat einen Partner für ihr Konversionsprojekt in Hanau gefunden: Die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft und die LEG Entwicklung GmbH, zwei Unternehmen der DSK | BIG Gruppe, werden die Umwandlung der Pioneer-Kaserne im Stadtteil Wolfgang in Angriff nehmen. Vorgesehen sind rund 700 Wohnungen auf dem 47,5 Hektar großen früheren US-Militärareal.

Diese Entscheidung des BauPro-Aufsichtsrats wurde jetzt bekanntgegeben. Bei dem Konversionsprojekt handelt es sich laut DSK-Gesellschafter Dr. Marc Weinstock „um eine der größten Kasernen im Bundesgebiet, die derzeit in die zivile Nutzung überführt wird“.
Bei der Auswahl wurden die Angebote mit Hilfe einer Bewertungsmatrix überprüft. Dabei zählten zu den Bewertungskriterien neben der Wirtschaftlichkeit des Angebots unter anderem die vorgesehene Vertragsstruktur, die Bereitschaft zur Übernahme bestimmter Risiken und städtebaulicher Verpflichtungen sowie die der Bauprojekt Hanau GmbH eingeräumten Mitwirkungs- und Steuerungsmöglichkeiten.

Gebaut werden Einfamilien- und Reihenhäuser, Stadtvillen und Geschosswohnungen. Außerdem werden bereits bestehende Wohnblöcke saniert. Unter dem Motto „Klima-Pionier-Quartier Hanau“ wurde die Stadt in das Bundesprogramm Stadtumbau aufgenommen.

Nach zweijährigen Verhandlungen hatte im Herbst die Prinz von Preussen Grundbesitz AG den ehemaligen Flugplatz Staaken in Berlin erworben und plant 240 Wohnungen in früheren Kasernen.

Schlagworte zum Thema:  Konversion, Stadtentwicklung

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