Die Architekten des Hamburger Büros KBNK haben sich im Wettbewerb um die Bebauung des südlichsten Baufeldes "Rheinallee I" im Mainzer Zollhafen durchgesetzt. Der Baustart für das sechsgeschossige Hotel sowie neue Miet- und Eigentumswohnungen ist für das erste Halbjahr 2019 geplant. Das Projektvolumen ist mit 56 Millionen Euro kalkuliert.

Ausgeschrieben wurde der Architektenwettbewerb von Heureka Development (Darmstadt) und Soreal (Wien) ein Tochterunternehmen von Soravia.

An dem Wettbewerb hatten sich sieben Architekturbüros aus Deutschland und Österreich beteiligt. Die Jury unter dem Vorsitz von Professor Eugen Bruno (Darmstadt) wählte einstimmig den KBNK-Entwurf als Sieger aus. Auf dem zweiten Platz folgte der Entwurf von gmp Architekten (Hamburg). Den dritten Platz erhielt das Büro Alles Wird Gut (Wien).

An dem Siegerentwurf überzeugte die Jury besonders die Idee, das Hotel als eigenständigen sechsgeschossigen Baukörper gegenüber der Kunsthalle zu platzieren. Die fünfgeschossigen Wohnungen sind nördlich davon angeordnet, wobei die Eigentumswohnungen dem Hafenbecken zugewandt sind. Als besondere Qualität des Entwurfs wurde herausgestrichen, dass der größte Teil des Gebäudes um ein Geschoss niedriger ist als die anderen Neubauten an der Rheinallee.

 

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