04.10.2012 | Elbphilharmonie

Hamburg schließt Kündigung der Hochtief-Verträge nicht aus

Plan B: Ist das Konzerthaus nicht bis 2015 fertig, werden die Verträge gekündigt
Bild: Lisa Schwarz ⁄

Im Streit über die Fertigstellung der Elbphilharmonie schließt Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) weiterhin die Kündigung der Verträge mit dem Baukonzern Hochtief nicht aus. Man müsse einen solchen Plan B in der Tasche haben, sagte Kisseler dem Sender NDR 90,3.

Anfang Juli hatte sich die Stadt Hamburg grundsätzlich mit Hochtief über den Weiterbau der Elbphilharmonie verständigt. Seitdem wird um die genauen Vertragsdetails gerungen. Das aber werde nicht ewig so weiter gehen, sagte Kisseler. Irgendwann gebe es einen Punkt, an dem man sage müsse: "Entweder sind wir jetzt fertig damit, oder es gibt dann einen Plan B. Diesen Plan B, dass man sich gegebenenfalls trennt, der ist auch genauso in Vorbereitung, den muss man in dieser Gemengelage, die wir mit Hochtief haben, auch wirklich in der Tasche haben."

Noch aber glaubt Kisseler an den Erfolg der Gespräche. "Ich kann aus Überzeugung sagen, weil auch Hochtief mir diesen Zeitpunkt immer wieder nennt und wir ihn selbst für realistisch halten, dass 2015 das Jahr ist, wo man die Elbphilharmonie zu Ende gebaut hat", sagte sie dem Sender.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Immobiliendienstleister, Elbphilharmonie

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