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Hamborner verdoppelt Ergebnis auf 30,6 Millionen Euro

Hamborner plant eine Dividende auszuschütten
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Immobilieninvestor Hamborner Reit hat 2014 das Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahr um rund 47 Prozent auf 30,6 Millionen Euro gesteigert. Nach Abzug des Finanzergebnisses ergibt sich ein positiver Jahresüberschuss von rund 17,1 Millionen Euro, der sich gegenüber dem Vorjahr mit 8,5 Millionen Euro verdoppelt hat.

Nach vorläufigen noch nicht testierten Jahresabschlusszahlen betragen die Miet- und Pachterlöse für 2014 46,8 Millionen Euro (Vorjahr: 45,2 Millionen Euro) und stiegen somit um 3,5 Prozent. Die durchschnittliche Leerstandsquote bewegt sich mit 2,5 Prozent (2,3 Prozent inklusive Mietgarantien) auf weiterhin niedrigem Niveau.

Die Kennzahl für die operative Geschäftsentwicklung FFO (Funds from Operations) beträgt 24,6 Millionen Euro (Vorjahr: 23,8 Millionen Euro) beträgt. Dies entspricht einem FFO je Aktie von 0,54 Euro (Vorjahr: 0,52 Euro). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent ist insbesondere auf erhöhte Mieteinnahmen infolge der Erwerbe der Jahre 2013 und 2014 zurückzuführen.

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2014 betrugen rund 32 Millionen Euro. So gelang es der Gesellschaft drei neue Objekte in Bad Homburg, Siegen und Koblenz in ihr Portfolio zu übernehmen.

Darüber hinaus wurde ein Kaufvertrag für das 2014 gebaute Jobcenter in Aachen, das voraussichtlich im ersten Quartal des laufenden Jahres 2015 übergehen wird, unterzeichnet.

Außerdem wurde das "T-Damm-Center" in Berlin gekauft.

Das Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien zum 31.12.2014 liegt bei 10,7 Millionen Euro nach 0,4 Millionen Euro im Vorjahr und resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von sieben Immobilien in Moers, Wuppertal, Hannover, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Kamp-Lintfort sowie der Veräußerung von 92.000 Quadratmetern unbebauten Grundbesitzes. Darüber hinaus wurde kurz vor Jahresschluss noch der Verkauf einer kleineren Immobilie in Düren beurkundet. Besitzübergang wird jedoch erst Ende 2015 erfolgen.

Die liquiden Mittel betragen 10,4 Millionen Euro (Vorjahr 28,2 Millionen Euro). Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung beabsichtigt der Vorstand - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats - der Hauptversammlung am 7. Mai 2015 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,40 Euro je Aktie auszuschütten.

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