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Hamborner steigert operatives Ergebnis um 26 Prozent

Für 2014 rechnet Hamborner mit weiterem Wachstum
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobiliengesellschaft Hamborner Reit hat die vorläufigen Zahlen für 2013 bestätigt. Der FFO (Funds from Operations) als Kennzahl der operativen Geschäftsentwicklung zeigt mit 23,8 Millionen Euro nach 18,9 Millionen Euro im Vorjahr eine deutliche Steigerung um rund 26 Prozent. Der Hauptversammlung, die am 06. Mai stattfinden soll, wird vorgeschlagen, eine Dividende von 0,40 Euro je Aktie auszuschütten.

Die Miet- und Pachterlöse in Höhe von rund 45,2 Millionen Euro (2012: 37,0 Millionen Euro) stiegen zum 31.12.2013 im Wesentlichen durch die Neuerwerbe der vergangenen Jahre um 22 Prozent an. Der Anstieg der Miet- und Pachterlöse führte zu einem Anstieg des Betriebsergebnisses, das 20,4 Millionen Euro beträgt (2012: 17,5 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (Ebit) liegt bei 20,8 Millionen Euro und damit rund 13 Prozent über Vorjahr (18,4 Millionen Euro). Nach Abzug des Finanzergebnisses ergibt sich ein positiver Jahresüberschuss von rund 8,5 Millionen Euro, der um zehn Prozent über Vorjahresniveau (7,7 Millionen Euro) liegt.

Die durchschnittliche Leerstandsquote bewegt sich mit 2,5 Prozent (inkl. Mietgarantien) weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mietverträge über das gesamte Portfolio haben eine durchschnittlich gewichtete Restlaufzeit von 7,2 Jahren und sichern somit den Miet-Cashflow der nächsten Jahre.

Durch den Zugang neuer Objekte in München, Berlin, Bayreuth und Hamburg (Verkehrswert 114,6 Millionen Euro) hat sich der Portfoliogesamtwert um 19,6 Prozent auf 691,8 Millionen Euro erhöht.

Der Hauptversammlung am 06. Mai wird vorgeschlagen, eine Dividende von 0,40 Euro je Aktie auszuschütten. Bezogen auf den Jahresschlusskurs von 7,34 Euro ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 5,4 Prozent.

Auch dem laufenden Geschäftsjahr sieht die Gesellschaft optimistisch entgegen. Die bereits getätigten Verkäufe werden den Jahresüberschuss weiter ansteigen lassen. Für 2014 erwartet der Vorstand zudem ein Mietwachstum von rund vier bis fünf Prozent bei einem Anstieg des FFO - ohne Veräußerungserlöse - in vergleichbarer Größenordnung.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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