07.02.2013 | Unternehmen

Hamborner steigert Miet- und Pachterlöse um rund 15 Prozent

Die Zukäufe von 2012 spiegeln sich im Mietergebnis wider
Bild: Michael Bamberger

Die Hamborner REIT AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück: Nach vorläufigen Jahresabschlusszahlen betragen die Miet- und Pachterlöse 37 Millionen Euro (Vorjahr: 32,2 Millionen Euro) und stiegen somit erneut zweistellig um rund 15 Prozent an.

Im vergangenen Jahr wurden drei Objekte in Aachen, Tübingen und Karlsruhe für rund 75 Millionen Euro in die Bücher übernommen und darüber hinaus zwei Kaufverträge für Immobilien in Berlin und Hamburg in Höhe von weiteren 50 Millionen Euro unterzeichnet.

Dies spiegelt sich in den gegenüber Vorjahr gestiegenen Ergebnissen wider. Hier haben sich vor allem die Neuerwerbe der letzten beiden Jahre ausgewirkt. Die durchschnittliche Leerstandsquote bewegt sich dabei mit 1,9 Prozent (1,7 Prozent inkl. Mietgarantien) auf niedrigem Niveau.

Das Betriebsergebnis beträgt 17,5 Millionen Euro nach 14,9 Millionen Euro im Vorjahr. Der Anstieg um rund 18 Prozent ist dabei im Wesentlichen auf die höheren Mieterlöse zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (EBIT) liegt bei 18,4 Millionen Euro und damit rund sieben Prozent über Vorjahr (17,1 Millionen Euro). Nach Abzug des Finanzergebnisses sowie der Steuern ergibt sich ein positiver Jahresüberschuss von rund 7,7 Millionen Euro.

Der FFO (Funds from Operations) zeigt mit 18,9 Millionen Euro (Vorjahr: 16,0 Millionen Euro) eine Steigerung um rund 18 Prozent. Die liquiden Mittel haben sich im Wesentlichen durch die Kapitalerhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Millionen Euro auf 29,3 Millionen Euro erhöht. Der Loan to Value (LTV) beträgt 34,2 Prozent (Vorjahr 39,1 Prozent). Die REIT-Eigenkapitalquote von 60,3 Prozent liegt auch weiterhin deutlich über den nach REIT-Gesetz geforderten 45 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien

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