13.11.2013 | Unternehmen

Hamborner steigert FFO um 25 Prozent

Ende des Jahres Wert des Portfolios rund 690 Millionen Euro betragen
Bild: MEV Verlag Germany

Die Immobiliengesellschaft Hamborner hat in den ersten neun Monaten 2013 ein operatives Ergebnis von 18,6 Millionen Euro erreicht: Der FFO liegt damit um rund 25 Prozent über Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr 2013 strebt der Vorstand ein Wachstum der Mieterträge um rund 20 Prozent an.

Zudem rechnet die Gesellschaft mit einer stabilen Entwicklung des operativen Geschäfts und beabsichtigt, den FFO um weitere 25 Prozent auf 0,52 Euro je Aktie - nach 0,41 Euro im Vorjahr - zu steigern.

Der NAV beläuft sich zum 30.9.2013 auf 8,14 Euro je Aktie (8,17 Euro zum 31.12.2012). Die Finanzsituation der Gesellschaft ist unverändert komfortabel. Die REIT-Eigenkapitalquote beträgt 52,9 Prozent und der Loan to Value (LTV) 43,2 Prozent.

Miet- und Pachterlöse wachsen um 23 Prozent

Die Miet- und Pachterlöse wurden in den ersten neun Monaten um 23 Prozent auf insgesamt 33,7 Millionen Euro gesteigert. Zu dieser Erhöhung haben im Wesentlichen Mieterlöse aus Immobilienzugängen des Jahres 2012 sowie der ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres beigetragen.

Die Leerstandsquote liegt dabei auf vergleichsweise niedrigem Niveau bei lediglich 2,5 Prozent. Hamborner hat in den ersten neun Monaten 2013 ein Betriebsergebnis in Höhe von rund 16,2 Millionen Euro (Vorjahr: 13,4 Millionen Euro) erwirtschaftet und ein Periodenergebnis von 7,7 Millionen Euro erzielt, das damit um 32 Prozent über den Vorjahreswerten (5,8 Millionen Euro) liegt.

Fortschritt beim Verkauf kleinerer Objekte

Nach dem Besitzübergang des mit LEED-Platin ausgezeichneten "NuOffice" in München und des Bürogebäudes auf dem Euref-Campus in Berlin im ersten Quartal dieses Jahres sowie einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie in Bayreuth Ende Mai, beträgt der Verkehrswert des Portfolios zum 30.September 674 Millionen Euro.

Mit dem Obi-Markt in Hamburg, der Anfang Dezember zugeht, wird der Verkehrswert des Portfolios zum Ende des Jahres rund 690 Millionen Euro betragen. Im Bereich Verkäufe gelang es der Gesellschaft im dritten Quartal 2013 zwei kleinere, nicht mehr strategiekonforme Objekte in Moers und Oberhausen zu veräußern. Mit einem Gesamtjahresmieteinkommen von 0,3 Millionen Euro bei sechs gewerblichen- Mieteinheiten und 23 Wohneinheiten folgen diese Verkäufe unserer Strategie der Veräußerung kleinerer, verwaltungsintensiver Objekte.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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