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Hamborner steigert FFO dank höherer Mieteinnahmen um 19 Prozent

Hamborner hat die Mieteinnahmen 2015 auf 29,2 Millionen Euro gesteigert
Bild: Tim Reckmann ⁄

Hamborner REIT hat die maßgebliche Kennzahl für die operative Geschäftsentwicklung, den FFO (Funds from Operations), infolge von Zukäufen 2014 und 2015 und der daraus resultierenden erhöhten Mieteinnahmen im Geschäftsjahr 2015 auf 29,2 Millionen Euro gesteigert. Das sind rund 19 Prozent mehr als im Jahr zuvor mit 24,6 Millionen Euro. Für 2016 geht Hamborner von weiterem Wachstum aus.

Das Ergebnis entspricht einem FFO je Aktie in Höhe von 0,47 Euro, der aufgrund einer deutlich erhöhten Anzahl der Aktien (plus 16,5 Millionen Stück) unter Vorjahr liegt (0,54 Euro).

Die Miet- und Pachterlöse lagen bei 52,4 Millionen Euro und damit 5,6 Millionen Euro beziehungsweise zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Die durchschnittliche Leerstandsquote hat sich nach Angaben des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr (2,3 Prozent) nochmals verringert und liegt bei 1,9 Prozent. 

Das Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (Ebit) beträgt 27,1 Millionen Euro. Nach Abzug des Finanzergebnisses ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 13,8 Millionen Euro.

Emissionserlöse von 143 Millionen Euro

Grundlage für das Wachstum waren die Kapitalerhöhungen der Gesellschaft im Februar und Juli 2015. Die hierdurch erzielten Bruttoemissionserlöse in Höhe von rund 143 Millionen Euro bildeten die Basis für die Akquisition von sechs Immobilen in Aachen, Celle, Gießen, Fürth, Berlin und Neu-Isenburg, die sich bereits zum Jahresende als wertsteigernd erwiesen.

Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 156,7 Millionen Euro ergab die Bewertung der Neuakquisitionen zum 31.12.2015 einen Wert von 163,3 Millionen Euro. Auch der Verkehrswert des Bestandsportfolios liegt rund 26 Millionen Euro oder 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Immobilienportfolio weist somit zum Jahresende 2015 einen Gesamtwert in Höhe von rund 900 Millionen Euro auf (plus 25,4 Prozent).

Ausblick 2016

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Gesellschaft davon aus, dass die Mieterträge zirka 13 bis 15 Prozent zunehmen werden. Für den FFO erwartet der Vorstand ein Wachstum in vergleichbarer Größenordnung.

Nach den Kapitalerhöhungen im abgelaufenen Geschäftsjahr und den anschließenden Neuinvestitionen verbleibt bei einer langfristig angestrebten REIT-Eigenkapitalquote von 50 Prozent ein Akquisitionsspielraum von 100 bis 120 Millionen Euro.

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Schlagworte zum Thema:  Miete, Immobilienunternehmen

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