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GSW-Übernahme durch Deutsche Wohnen ist perfekt

Für die Deutsche Wohnen ist der Weg zum zweitgrößten deutschen Immobilienkonzern frei
Bild: Deutsche Wohnen

75 Prozent der Aktionäre der Immobiliengesellschaft GSW haben mit Ablauf der Frist am 30. Oktober das freiwillige öffentliche Umtauschangebot der Deutsche Wohnen angenommen. Die vorher festgelegte Mindestannahmequote ist damit erreicht. Die Gesellschaften können die Fusion vollziehen.

Damit ist der Weg für einen neuen Immobilienriesen in Deutschland frei. Durch den Zusammenschluss von Deutsche Wohnen und GSW entsteht eine führende deutsche Wohnimmobiliengesellschaft, die über ein Portfolio von etwa 150.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von zirka 8,5 Milliarden Euro verfügen wird.

Deutsche Wohnen hatte ihr im Sommer veröffentlichtes Gebot an die Bedingung geknüpft, dass mehr als 75 Prozent der GSW-Aktionäre zustimmen. Das sei nun gelungen. Die genaue Annahmehöhe soll in der kommenden Woche feststehen.

Deutsche Wohnen übernimmt GSW mittels eines Aktientauschs. Sie gibt 51 eigene Papiere für 20 Aktien der GSW. Das entspricht einem Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro. Dazu sollen neue Aktien ausgegeben werden. Bei vollständiger Annahme des Angebots würden die GSW-Aktionäre rund 43 Prozent an der Deutsche Wohnen AG halten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Transaktion

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