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Deutsche Wohnen steigert Konzerngewinn im ersten Halbjahr um 88 Prozent

Deutsche Wohnen erhöht Jahresprognose auf 220 Millionen Euro
Bild: Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen hat den Konzerngewinn im ersten Halbjahr 2014 um 88 Prozent auf 94,6 Millionen Euro gesteigert. Das Wachstum sei wesentlich durch die Übernahme der GSW Immobilien AG bedingt. Die maßgebliche Kennzahl Funds from Operations (FFO) hat sich auf 114,2 Millionen Euro erhöht, nach 60,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Bereits im ersten Quartal 2014 machte sich die Übernahme des Konkurrenten GSW positiv bemerkbar. Gerechnet pro Aktie erhöhte sich der FFO (ohne Verkauf) um fünf Prozent auf 0,40 Euro. Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 30. Juni 148.035 Wohneinheiten mit einem Fair Value von rund 8,8 Milliarden Euro.

Aufgrund der guten operativen Performance und der Fortschritte bei der GSW-Integration wird die Jahresprognose für den FFO (ohne Verkauf) von mindestens 210 Millionen Euro um weitere zehn Millionen Euro auf 220 Millionen Euro erhöht. Der Minderheitenanteil an der GSW ist dabei nicht berücksichtigt.

Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Stichtag auf 5,62 Euro pro Quadratmeter, bei einem Leerstand von 2,5 Prozent. Die Vertragsmieten im ersten Halbjahr wurden auf 313,4 Millionen Euro, nach 168,1 Millionen Euro im Vorjahr gesteigert. In den vergangenen zwölf Monaten erzielte die Deutsche Wohnen (inklusive GSW) auf Like-for-like-Basis ein Mietwachstum von 3,4 Prozent im Gesamtbestand.

Das Verkaufsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 25,6 Millionen Euro, nach 12,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013. In diesem Zeitraum wurden 3.462 Einheiten veräußert, davon 1.664 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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