15.11.2012 | Unternehmen

GSW steigert Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung

GSW-Immobilie in Spandau: Weitere Zukäufe sind geplant
Bild: GSW

Die GSW Immobilien AG hat das Vermietungs- und Bewirtschaftungsgeschäft in den ersten neun Monaten 2012 gesteigert: So stieg das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2011 um 17,6 Prozent auf 120,9 Millionen Euro.

Zudem erwarb der im MDAX notierte Immobilienkonzern rund 4.400 Wohnungen in Berlin, die sich ab 2013 positiv auf operative Margen und FFO auswirken sollen. Der Leerstand reduzierte sich auf rund 3,2 Prozent, die Ist-Nettokaltmiete stieg im selben Zeitraum um 4,4 Prozent auf 5,17 Euro pro Quadratmeter und Monat. In der "like-for-like"-Betrachtung (Immobilienbestand ohne Zu- und Verkäufe) stieg die Ist-Nettokaltmiete in den vergangenen zwölf Monaten um 3,2 Prozent.

Auch das operative Ergebnis (EBIT) legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2011 um rund acht Prozent auf 102,3 Millionen Euro zu. Aufgrund der derzeit guten Marktnachfrage nach Berliner Immobilien hat die GSW im bisherigen Geschäftsverlauf bis Ende September rund 709 Wohn- und Gewerbeeinheiten (9M/2011: 480 Einheiten) verkauft. Insofern ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr deutlich höheres Vertriebsergebnis in Höhe von 7,7 Millionen Euro.

GSW-Vorstand bestätigt Jahresprognose

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Immobilienbewertung (EBITDA) stieg im Berichtszeitraum in ähnlichem Maße wie das EBIT. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich das bereinigte EBITDA um 16,5 Prozent auf 100,7 Millionen Euro und liegt damit innerhalb der Erwartungen. Insgesamt schloss die GSW die ersten neun Monate 2012 mit einem Konzernergebnis in Höhe von 40,7 Millionen Euro ab (2011: 45,8 Mio. EUR), was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 5,1 Millionen Euro darstellt.

Die Kennzahl FFO I (Funds from Operations, ohne Vertriebsergebnis) stieg dagegen in Folge der operativen Performance und des höheren Bestandes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,7 Prozent auf 50,0 Millionen Euro. "Die Rahmenbedingungen am Berliner Wohnungsmarkt sind weiterhin als positiv und stabil zu bewerten. Deshalb sind wir zuversichtlich, den für das Geschäftsjahr 2012 avisierten FFO I von rund 61 bis 64 Millionen Euro zu erreichen", prognostiziert Andreas Segal, Finanzvorstand der GSW Immobilien AG.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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