12.05.2015 | Unternehmen

Gewoba investiert 93 Millionen Euro in Neubau und Bestand

Gewoba-Zentrale in Bremen
Bild: Gewoba

Das Bremer Wohnungsunternehmen Gewoba erzielte 2014 einen Bilanzgewinn von 18,6 Millionen Euro. Investiert wurden im vergangenen Jahr insgesamt 93,3 Millionen Euro, davon alleine 72,5 Millionen Euro in den Bestand: 14,9 Millionen Euro in die energetische Modernisierung, 15,5 Millionen Euro in Bäder, der Rest in die allgemeine Instandhaltung.

Mit einer Eigenkapitalquote von 33,7 Prozent steht das Unternehmen auf einer soliden finanziellen Basis. Der Aufsichtsrat hat der Auszahlung einer Dividende in Höhe von 15,8 Millionen Euro an die Anteilseigner zugestimmt.

Das durchschnittliche Mietniveau einer Gewoba-Wohnung lag 2014 bei 5,30 Euro pro Quadratmeter (plus 2,7 Prozent). Die Mieterhöhungen resultierten aus Modernisierungen, Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete sowie Neuvermietungen.

In Bremen zahlen Gewoba-Mieter durchschnittlich 5,52 Euro je Quadratmeter, in Bremerhaven 4,37 Euro je Quadratmeter. Oldenburger Mieter zahlen im Schnitt 5,84 Euro pro Quadratmeter.
Standortunterschiede werden auch in der Leerstandsentwicklung deutlich. Die Werte für Bremen (0,28 Prozent) und Oldenburg (0,26 Prozent) beschreiben Leerstand aufgrund von Mieterwechseln oder Umbaumaßnahmen. Während in Bremen und Oldenburg nahezu keine Wohnungen leer stehen, ist die Quote in Bremerhaven stabil bei 2,18 Prozent.

Neben der Vermietungssituation trug zum positiven Jahresergebnis auch das Geschäftsfeld Eigentumsverwaltung bei, das 290 Verwaltungseinheiten hinzu gewonnen hat. Der Immobilienvertrieb erreichte durch den Verkauf von 160 Bestandswohnungen ein Umsatzvolumen von 9,4 Millionen Euro.

Um die Bestandsabgänge zu kompensieren, investierte das Unternehmen 2,7 Millionen Euro in den Ankauf von 50 Wohnungen in Bremen-Huchting und elf in Bremen-Gröpelingen. Eine weitere Kompensation erfolgte durch Dachausbauten in Bremen-Hastedt zu neuen Wohnungen. Zum Jahresende bewirtschaftete das Unternehmen insgesamt 41.539 eigene Mietwohnungen.

Rund 20 Prozent der Investitionsmittel – 20,8 Millionen Euro – fließen in den Neubau, doppelt so viel wie im Vorjahr. Zum Jahresende 2015 will die Gewoba insgesamt 500 neue Wohnungen im Bau oder bereits fertiggestellt zu haben. Mit Hilfe der öffentlichen Förderung errichtet das Unternehmen davon rund 55 Prozent mietpreisgebundene Wohnungen.

Für 228 Wohnungen in unterschiedlichen Projekten war 2014 Baustart, weitere Baubeginne für rund 270 Wohnungen sind 2015 vorgesehen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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