10.04.2014 | Transaktion

GBW trennt sich von 4.500 Wohnungen

Nach 2016 sollen keine Wohnungen mehr abgestoßen werden
Bild: GBW Gruppe

Die Wohnungsgesellschaft GBW will nach der Übernahme durch ein privates Konsortium knapp 4.500 Wohnungen verkaufen. Das berichtet die Münchner "Abendzeitung" unter Berufung auf interne Papiere des Unternehmens. Der Großteil der Wohnungen soll in strukturschwachen Räumen verkauft werden.

Nach 2016 sollen keine Wohnungen mehr abgestoßen werden. Die GBW mit ihren insgesamt rund 30.000 Wohnungen ist Bayerns größte Wohnungsgesellschaft und gehörte früher der BayernLB.

Die Landesbank hatte die Wohnungsgesellschaft 2013 an ein Konsortium um den Augsburger Immobilienkonzern Patrizia verkauft, um die Sanierungsauflagen der EU-Kommission zu erfüllen.

Finanzminister Markus Söder (CSU) betonte, dass die Sozialcharta für die Mieter auch im Fall von Wohnungsverkäufen weiter gelte. "Die Sozialcharta gibt es, und die muss eingehalten werden", sagte Söder in München. "Verkauf bricht nicht Recht."

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen, Transaktion

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