15.11.2012 | Unternehmen

GBW steigert Konzernüberschuss auf 51,9 Millionen Euro

Ein Grund für die positive Entwicklung: Die erneut erhöhte Istmiete
Bild: Michael Bamberger

Der GBW Konzern hat den IFRS-Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 auf 51,9 Millionen Euro (+73 %) gesteigert und liegt damit um 21,9 Millionen Euro über dem entsprechenden Vorjahreswert von 30,0 Millionen Euro.

Die Umsatzerlöse aus der Immobilienbewirtschaftung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 wurden um vier Prozent auf 142,8 Millionen Euro gesteigert (Vorjahresperiode: 137,3 Mio. Euro).Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 104,8 Millionen Euro um rund 35 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (77,6 Mio. Euro).

Auch beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) war eine deutliche Steigerung zu verzeichnen: Hier ergab sich ein Zuwachs um 28,8 Millionen Euro auf 65,3 Millionen Euro (Januar bis September 2011: 36,5 Mio. Euro).

Positive Entwicklung der immobilienspezifischen Kennzahlen

Die positive Entwicklung basiert auf dem operativen Geschäftsverlauf: Die Istmieten erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 1,3 Prozent auf 111,8 Millionen Euro (Vorjahresperiode: 110,4 Mio. Euro). Die durchschnittliche Sollmiete im Bereich Wohnen erhöhte sich seit dem letzten Bilanzstichtag (31.12.2011) um 2,35 Prozent auf 6,09 Euro pro Quadratmeter. Die Leerstandsquote im Wohnungsbestand des GBW-Konzerns lag zum 30. September bei 1,76 Prozent.

Der Funds From Operations (FFO) erhöhte sich auf 34,8 Millionen Euro und lag damit um 16 Prozent über dem Wert des Vergleichszeitraums 2011 (30,0 Mio. Euro). "Wir gehen davon aus, dass wir das laufende Geschäftsjahr mit einem leicht über dem Vorjahresergebnis liegenden IFRS-Jahresüberschuss abschließen werden", sagt Ernst Holland, Vorsitzender des Vorstands der GBW AG.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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