22.10.2013 | Bericht

Gagfah will elf Prozent des Bestands verkaufen

Gagfah will nun ein Investitionsprogramm von 250 Millionen Euro auflegen
Bild: Gagfah Group

Das Luxemburger Immobilienunternehmen Gagfah will rund elf Prozent des Wohnungsbestands verkaufen. Das berichtet die Online-Ausgabe des "Handelsblatts" (Dienstag). Die Objekte liegen demnach außerhalb der Top-30-Städte sowie deren Umland.

Aktuell hat Gagfah 144.000 Wohnungen im Bestand und beabsichtigt dem Bericht zufolge, den regionalen Streubesitz in den kommenden Jahren zu veräußern.

Bei der Refinanzierung der kurzfristigen Schulden ist das Immobilienunternehmen indessen fast am Ziel. Jetzt sei noch ein Kredit über 358 Millionen Euro offen, der im Oktober 2014 fällig wird, hieß es. Gagfah profitiert bei der Umschuldung weiter von niedrigen Zinsen. Die im MDax notierte Gesellschaft konnte Verbindlichkeiten für rund eine dreiviertel Milliarde Euro zu deutlich günstigeren Konditionen durch Schuldtitel ablösen, wie sie am Montag in Luxemburg mitteilte. In den vergangenen neun Monaten wurden damit Schulden für insgesamt vier Milliarden Euro auf neue Beine gestellt.

Nun liegt der Fokus wieder auf dem operativen Geschäft. So solle etwa ein Investitionsprogramm von 250 Millionen Euro aufgelegt werden. Dieses werde weitgehend über Verkäufe finanziert, "für die in den kommenden Jahren mit etwa 50 Millionen Euro Nettoerlösen pro Jahr gerechnet wird", heißt es im Bericht.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Refinanzierung

Aktuell

Meistgelesen