03.03.2015 | Unternehmen

Gagfah steigert operatives Geschäft und schlägt Dividende vor

2014 hat Gagfah 151,2 Millionen Euro investiert
Bild: Gagfah Group

Der Wohnungskonzern Gagfah hat das operative Geschäft 2014 gegenüber dem Vorjahr auf 189,9 Millionen Euro beziehungsweise 0,88 Euro je Aktie um 47 Prozent gesteigert. Grund waren unter anderem die um 2,7 Prozent auf 5,35 Euro je Quadratmeter gesteigerten Mieteinnahmen. Der Verwaltungsrat plant, eine Dividende in Höhe von 0,35 Euro je Aktie vorzuschlagen.

Der Leerstand für das Gesamtportfolio belief sich zum Jahresende auf 3,4 Prozent und lag damit 70 Basispunkte niedriger als zum 31.12.2013. Die Leerstandsquote ohne Einbeziehung der im vierten Quartal erworbenen zirka 6.300 Einheiten belief sich zum Jahresende auf 3,2 Prozent.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gagfah insgesamt 151,2 Millionen Euro investiert (plus 25 Prozent). Das entspricht 17,59 Euro je Quadratmeter. So zum Beispiel in ein Wohnungspaket in westdeutschen Großstädten aus dem Eigenbestand der Immobiliengesellschaft Patrizia.

Außerdem hat Gagfah den Verkauf und Nutzen- und Lastenwechsel von 766 Einzelprivatisierungen und 4.168 Einheiten aus dem Non-core-Portfolio mit einem Gesamtvolumen von 222 Millionen Euro vollzogen und Verkaufsverträge für weitere 165 Einzelprivatisierungen und 1.543 Einheiten aus dem Non-core-Portfolio abgeschlossen.

Das Nettoergebnis aus dem Vermietungsgeschäft betrug 390,7 Millionen Euro (plus 4,9 Prozent), was einer Marge von 69,5 Prozent und einer Rendite von 5,1 Prozent entspricht. Der angepasste Ebitda betrug 349,7 Millionen Euro (plus 4,3 Prozent). 

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