20.11.2014 | Unternehmen

Gagfah steigert Mieteinnahmen und Ergebnis

Der FFO stieg um 80 Prozent auf 141,3 Millionen Euro
Bild: Gagfah Group

Der Immobilienkonzern Gagfah hat in den ersten neun Monaten 2014 die Nettokaltmieten im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gesteigert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs von Januar bis September um knapp sieben Prozent auf 264,8 Millionen Euro.

Unter dem Strich kam dem in Luxemburg ansässigen Konzern zudem die deutlich geringere Zinslast und die Neubewertung von Immobilien zugute, der Nettogewinn sprang von 8,7 Millionen Euro auf nun 77,9 Millionen Euro. Auch die in der Immobilienwirtschaft wichtige operative Gewinnkennzahl des sogenannten nachhaltigen FFO (Funds from Operations) fiel mit einem Plus von fast 80 Prozent auf 141,3 Millionen Euro spürbar höher aus.

Vorstandschef Thomas Zinnöcker sieht das Unternehmen auf "bestem Weg", die Jahresziele und die Mittelfristplanung für 2017 zu erreichen. Mittlerweile investiert der Konzern nach einer längeren Phase des Schuldenabbaus auch wieder: In den vergangenen Wochen hatte Gagfah mehrere Kaufverträge für rund 6.300 Wohnungen unterzeichnet und legt dafür 339 Millionen Euro auf den Tisch. Insgesamt betrieb das Unternehmen Ende September rund 140.000 Wohnungen, mehr als ein Drittel davon in Dresden und Berlin.

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