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Gagfah senkt Leerstand auf 4,8 Prozent

Für 2014 rechnet Gagfah mit Ergebniswachstum von 30 bis 35 Prozent
Bild: Gagfah Group

Das Immobilienunternehmen Gagfah hat die Prognose für dieses und das kommende Jahr bekräftigt. Trotz eines FFO-Rückgangs im dritten Quartal von zwölf Prozent auf 0,15 Cent je Aktie. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Leerstandsquote von 5,1 Prozent auf nun 4,8 Prozent gesenkt.

Erlöse aus Verkäufen waren bei der operativen Kennzahl Funds from Operations (FFO) ausgeklammert. Mithilfe von Zinseinsparungen und operativen Verbesserungen im laufenden Quartal will Gagfah seinen FFO je Aktie bis zum Jahresende um fünf bis zehn Prozent gegenüber 2012 steigern. Für das kommende Jahr rechnet das Immobilienunternehmen sogar mit einem Ergebniswachstum von 30 bis 35 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im dritten Quartal 2013 um 0,8 Prozent auf 85,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 84,8 Prozent ebenfalls leicht.

Grund für den reduzierten Wohnungsleerstand seien Investitionen gewesen, die den Wert der Wohneinheiten erhöhten. Bis zum Jahresende will sich Gagfah weiter verbessern. Die Quote von Wohnungen ohne Mieter soll dann unter 4,5 Prozent liegen, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag in Luxemburg mitteilte.

Beim Verkauf von Immobilien blieb Gagfah mit 373 privatisierten Einheiten in den ersten neun Monaten deutlich hinter dem Vorjahreswert zurück, als die Gesellschaft 710 Wohnungen verkaufte.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienunternehmen, EBITDA

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