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Gagfah-Managerin aus Dresden in Untersuchungshaft

Eine Dresdner Managerin des Immobilienkonzerns Gagfah ist wegen Betrugverdachts inhaftiert worden. Das bestätigte ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft am Sonntag nach einen Bericht der "Sächsischen Zeitung" (Samstag).

Die 52-Jährige soll im Jahr 2008 ein Mehrfamilienhaus in Innenstadtlage trotz Mängeln als intakt deklariert und überteuert an einen Privatmann verkauft haben, Es gehe um einen Schaden von mehr als einer Million Euro.

Gegen die Frau werde zudem wegen uneidlicher Falschaussage ermittelt, weil sie zu dem Fall in einem Zivilprozess gelogen haben soll. Die Verhaftung wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr erfolgte schon am vergangenen Mittwoch.

Dem Sprecher zufolge wurde zudem ein 46 Jahre alter, ehemaliger Kollege der Managerin inhaftiert. Die Ermittler haben Gagfah-Büros und die Wohnungen der Verdächtigen durchsucht.

Die beschlagnahmten Unterlagen würden derzeit ausgewertet, sagte der Sprecher. Die Gagfah bestreitet laut dem Bericht die Vorwürfe. Dem Unternehmen lägen keine Anhaltspunkte für ein unrechtes oder unlauteres Verhalten der Mitarbeiter vor, wurde ein Gagfah-Sprecher zitiert.

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