05.02.2013 | Deal

Gagfah behält Dresdner Woba-Wohnungen

Eigentlich wollte die Gagfah die Dresdner Wohnungen bis Ende 2012 verkauft haben
Bild: Juergen Gessner ⁄

Das Immobilienunternehmen Gagfah sieht vorerst vom Verkauf der rund 38.000 Woba-Wohnungen in Dresden ab. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Gagfah hatte im August 2012 erklärt, bis Jahresende ihre Wohnungen in Dresden verkaufen zu wollen. In diesem Jahr werden Schulden fällig. Es sei eine Einigung mit den Banken innerhalb der nächsten Wochen geplant, sagte eine Unternehmens-Sprecherin.

Der Gagfah-Konzern (Luxemburg) gehört zum US-amerikanischen Finanzinvestor Fortress. Die Stadt Dresden hatte im März 2006 ihre Wohnungsbaugesellschaften Woba an Fortress verkauft. Die Amerikaner überwiesen 982 Millionen Euro und kamen außerdem für die Schulden Dresdens in Höhe von 741,4 Millionen Euro auf - insgesamt belief sich die Kaufsumme damit auf mehr als 1,7 Milliarden Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Wohnungsunternehmen

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