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Für Max Bahr liegen verbindliche Kaufangebote vor

Die Angebote für Max Bahr werden in den kommenden Wochen geprüft und beraten
Bild: Max Bahr

Für die insolvente Baumarktkette Max Bahr liegen konkrete Kaufangebote vor. Das teilte Holger Voskuhl, der Sprecher der Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder und Christopher Seagon mit. Namen wurden nicht genannt. Die Angebote würden in den kommenden Wochen intern geprüft.

Wie viele Investoren genau ihr Interesse an einer Übernahme der 132 Filialen der Praktiker-Tochter bekundet haben, wollte Voskuhl nicht bekanntgeben.

Zuletzt waren die saarländische Handelskette Globus, ein Konsortium um die Dortmunder Baumarktkette Hellweg sowie ein weiterer strategischer Investor als Interessenten für Max Bahr gehandelt worden. Die 132 Max-Bahr-Märkte werden als Perle des Konzerns angesehen, darunter sind 54 umgeflaggte Praktiker-Filialen.

Am Dienstag waren Schröder und Seagon sowie der für die Praktiker AG zuständige Udo Gröner zu Insolvenzverwaltern bestellt worden. Sie hatten mitgeteilt, dass es auch für Praktiker-Märkte Investoren gebe, die an einzelnen Standorten oder Paketen interessiert seien. Entscheidungen sollen im Laufe des Monats Oktober fallen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Insolvenz

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