Der Architekturwettbewerb für die vier bis zu 228 Meter hohen Hochhäuser auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal in Frankfurt am Main ist entschieden. Das Büro UNStudio aus Amsterdam hat sich mit seinem Entwurf gegen zehn Mitbewerber durchgesetzt. Der Baustart für das neue Quartier soll noch im Laufe des Jahres erfolgen. Die Nutzung der ersten Gebäude ist für 2021 geplant.

Das achtköpfige Preisgericht, bestehend aus Vertretern der Stadt, Architektur- und Städtebauexperten und Groß & Partner hatte einstimmig für die Niederländer votiert. Zwei dritte Preise gingen jeweils an die Bewerbergemeinschaften Dudler / Jahn sowie MSW / Snohetta. Eine Anerkennung erhielt der Entwurf von Christoph Mäckler / Coop Himmelblau.

Wohnungen werden knapp und teuer in Frankfurt, besonders in neuen Hochhäusern. Diese Situation wird sich in der Post-Brexit-Ära durch Zuzüge aus London weiter verschärfen.

Insgesamt hatten fünfzehn Architekturbüros am Wettbewerb teilgenommen. Die Herausforderung lag darin, ein gemischt-genutztes, urbanes Stadtquartier mit Einzelhandel, Gastronomie, Hotels und Wohnen aus vier Hochhäusern und einem mehrgeschossigen, verbindenden Sockelgebäude zu gestalten. 8.000 Quadratmeter Wohnfläche werden durch die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen gefördert. Das historische Bankgebäude "Roßmarkt 18" bleibt bestehen.

Die Beiträge aller Architekten werden vom 4. bis 18. März öffentlich in der Junghofstraße 11 auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal ausgestellt.

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