Consus Real Estate hat einen Bauvorbescheid für den zweiten Bauabschnitt im Frankfurter Stadtteil Westend genehmigt bekommen. Ein bestehendes Bürogebäude vis-à-vis des Messeturms soll bis Anfang 2022 in ein gemischtes Quartier mit 243 Wohnungen, Büros und Gewerbe umgewandelt werden. Das Verkaufsvolumen des so genannten "Gebäudeteils B" soll bei 216 Millionen Euro liegen.

Der Baubeginn für den Gebäudeteil B ist für Ende 2018 geplant. Die neu entstehenden Nutzflächen werden nach Angaben von Consus etwa 21.200 Quadratmeter betragen.

Der historische Gebäudeteil "Grand Ouest" (ehemalige Frankfurter Oberpostdirektion) und der Gebäudeteil B, der eine moderne Fassade, gestaffelte Geschosse und einen halboffenen Innenhof erhalten soll, werden getrennt, der noch zu erkennende Zwischenbau wird entfernt. Der Umbau des historischen Gebäudeteils wurde bereits genehmigt.

Außer den Wohnungen sind laut Jürgen Kutz, Mitglied des erweiterten Vorstands von Consus und Vorstand der CG Gruppe AG, eine Kindertagesstätte, eine Post und Geschäfte zur Nahversorgung geplant. Die CG-Gruppe gehört zu 50 Prozent der seit April 2017 börsennotierten Immobiliengesellschaft Consus Real Estate.

 

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