2.000 bezahlbare Wohnungen sollen bis 2014 im Frankfurter Schönhof-Viertel entstehen Bild: Sabine Antonius ⁄

Auf dem ehemaligen Firmengelände von Siemens in Frankfurt-Bockenheim sollen 2.000 Wohnungen gebaut werden. Das teilt die Stadt mit. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hat entsprechende Pläne für das "Schönhof-Viertel" gemeinsam mit der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte und Projektentwickler Instone Real Estate vorgestellt.

Die Nassauische Heimstätte und Instone Real Estate haben nach Angaben der Stadt Frankfurt rund 125.000 Quadratmeter des ehemaligen Siemens-Areals gekauft. Erste Bauanträge sollen im kommenden Jahr eingereicht werden. Sollte alles glatt laufen, könnte das Wohnviertel nach Schätzung der beiden Unternehmen im Jahr 2024 fertiggestellt sein.

Vorgesehen ist ein Mix aus 30 Prozent geförderten Wohnungen, frei finanzierten Mietwohnungen und Eigentumswohnungen. Auch eine Grundschule soll in dem Quartier entstehen. Vor kurzem hat Frankfurt "Milieuschutz"-Verordnungen für Bockenheim und das Westend erlassen.

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Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung, Wohnimmobilien

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