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Efremidis zum weiteren WCM-Vorstandsmitglied ernannt

Stavros Efremidis
Bild: KWG

Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-Aktiengesellschaft hat ihr Comeback nach der Insolvenz im November 2006 angekündigt und sicherte sich vier Gewerbeimmobilien in Berlin, Bonn, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Der Aufsichtsrat hat für den Neuanfang Stavros Efremidis (45) zum weiteren Vorstandsmitglied neben Dr. Manfred Schumann berufen.

Eine weitere Industrieimmobilie in Bremerhaven soll durch eine Sacheinlage eingebracht werden. Die vermietbaren Flächen belaufen sich auf insgesamt 93.500 Quadratmeter. Die Nettokaltmiete beträgt 7,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Gesamtkaufpreis beträgt 107 Millionen Euro. Die Finanzierung soll neben Bankdarlehen durch Erlöse aus einer geplanten Bezugsrechtskapitalerhöhung von 19 Millionen Euro erfolgen.

Efremidis (45) hat die Transaktion maßgeblich initiiert. Als CEO der börsennotierten KWG Kommunale Wohnen AG hatte er von 2007 bis 2012 den Immobilienbestand des Unternehmens von drei Millionen Euro auf rund 400 Millionen Euro gesteigert. 

Efremidis initiierte auch den Verkauf der Mehrheit von etwa 60 Prozent der KWG-Anteile an die österreichische Conwert Immobilien Invest SE. Daraufhin wechselte er in die Geschäftsleitung der Conwert und verantwortete als Geschäftsführender Direktor das operative Geschäft in Deutschland.

Die WCM war im Jahr 2006 in eine Krise geraten, die zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens führte. Im Jahre 2010 wurde das Insolvenzverfahren aufgehoben. Die Verlustvorträge belaufen sich derzeit auf rund 271 Millionen Euro (Körperschaftsteuer) beziehungsweise rund 250 Millionen Euro (Gewerbesteuer). Außerdem hat die WCM ein steuerliches Einlagekonto im Umfang von rund einer Milliarde Euro.

Neue Strategie der WCM ist der Erwerb, Wertschöpfung durch Asset Management und Handel von Core Plus und Value Add-Immobilien in A- und B-Städten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Personalie

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