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Drei bayrische Städte bieten um GBW-Wohnungen mit

Die GBW gehört bislang noch der BayernLB
Bild: BayernLB

München, Nürnberg und Erlangen wollen beim geplanten Verkauf der GBW-Wohnungen (im Eigentum der BayernLB) mitbieten. Die drei Städte "werden eine gemeinsame Gesellschaft gründen", so der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) in der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag).

"Wir sind aktuell im Gespräch über die Personen, die die Gesellschafterversammlung bilden und die Geschäftsführung übernehmen", so Ude. Dies werde in den kommenden Tagen in trockenen Tüchern sein. Ude dämpfte aber zugleich Hoffnungen, dass die Kommunen am Ende siegen: Die Städte hätten "nur sehr begrenzte Zuversicht, dass die kommunale Lösung den Sieg davontragen wird".

Die GBW gehört bislang der BayernLB, die die Wohnungsgesellschaft auf Druck der EU verkaufen muss. In Kürze startet ein offenes Bieterverfahren um die mehr als 30.000 GBW-Wohnungen.

Ude erklärte, die Frage, die nun zu klären sei, "ob der Freistaat einsteigt (...) oder ob tatsächlich eine nur kommunale Lösung gefunden werden muss, die dann eine Regionalisierung als logische Folge hätte".

Am kommenden Mittwoch ist ein Treffen von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) mit den Oberbürgermeistern der drei interessierten Städte in der Staatskanzlei geplant.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, Wohnimmobilien

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