13.05.2015 | Unternehmen

Deutsche Office steigert FFO um 18 Prozent auf zwölf Millionen Euro

Der FFO soll bis Ende auf mindestens 50 Millionen Euro wachsen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobiliengesellschaft DO Deutsche Office die Funds from Operations (FFO) im ersten Quartal 2015 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 18 Prozent auf zwölf Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet die Gesellschaft, die FFO auf mindestens 50 Millionen Euro zu steigern.

Bei Erträgen aus der Vermietung in Höhe von 26,2 Millionen Euro erwirtschaftete die Gesellschaft in den ersten drei Monaten ein Nettoergebnis 2015 aus der Vermietung in Höhe von 23,2 Millionen Euro.

Der Verschuldungsgrad hat sich zum Stichtag 31.3.2015 verringert und lag bei 52,7 Prozent. Deutlich verbesserte Finanzierungskonditionen sowie der Abbau der Verschuldung führten zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses um 24 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2015 auf minus 8,1 Millionen Euro nach minus 10,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2014.

Das Periodenergebnis lag in den ersten drei Monaten 2015 bei 11,7 Millionen Euro nach 101,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2014. Im Vergleichswert der Vorjahresperiode waren Einmaleffekte aus dem Unternehmenszusammenschluss mit der Prime Office Reit-AG enthalten.

Der Net Asset Value (NAV) erhöhte sich zum 31.3.2015 auf 814,1 (31.2014: 803,0) Mio. Euro. Der NAV je Aktie stieg zum Stichtag 31.3.2015 im zweiten Quartal in Folge und erreichte 4,51 (31.12.2014: 4,45) Euro.

Trotz tendenziell im ersten Quartal schwächerer Vermietungsmärkte erzielte die Deutsche Office ein gutes Vermietungsergebnis. Mit insgesamt rund 52.600 Quadratmetern vermietete die Gesellschaft eine Fläche, die rund sechs Prozent der Gesamtmietfläche des Portfolios entspricht. Das Vermietungsergebnis lag damit rund 14 Prozent über der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Auf neue Mietverträge entfielen im ersten Quartal 2015 insgesamt rund 11.900 Quadratmeter. Mietvertragsverlängerungen erfolgten für eine Gesamtfläche von rund 40.700 Quadratmeter.
Der Leerstand im Portfolio lag zum 31.3.2015 bei 17,1 Prozent nach 20 Prozent zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Aufgrund beginnender Mietverträge wird zur Jahresmitte 2015 ein Leerstand von rund 16 Prozent erwartet. Im Jahresverlauf wird eine weitere Reduzierung des Leerstands auf rund 14 bis 13 Prozent erwartet.

Der Vorstand bestätigt die Guidance für das Geschäftsjahr 2015: Auf Basis des bestehenden Portfolios rechnet die Deutsche Office mit Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 105 bis 107 Millionen Euro. Dabei erwartet die Gesellschaft, die FFO auf mindestens 50 Millionen Euro zu steigern. Zudem plant die Deutsche Office eine stabile Dividende und eine Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent der FFO.

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