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DO Deutsche Office AG erwirtschaftet 7,8 Millionen Euro

Objektverkäufe wirkten sich auf das operative Egebnis aus
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Büroimmobilienunternehmen DO Deutsche Office AG (vormals Prime Office) hat im ersten Halbjahr 2014 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Das operative Ergebnis lag aufgrund von Objektverkäufen mit 21,1 Millionen Euro 4,4 Millionen Euro unter dem Wert des Halbjahres 2013.

Mit der Umfirmierung zur Jahresmitte hat die Deutsche Office den letzten Schritt im Rahmen der Verschmelzung der Prime Office Reit-AG und der OCM German Real Estate Holding AG vollzogen und die Integration abgeschlossen.

Gutes Vermietungsergebnis

Mit rund 86.500 Quadratmetern vermieteter Fläche betrug das Vermietungsergebnis rund 9,1 Prozent der Gesamtmietfläche des Portfolios. Der Leerstand lag zum 30. Juni bei 19,4 Prozent. Bezogen auf den Stichtag 30. Juni erzielte das Portfolio der Deutschen Office eine jährliche Nettomiete von 111 Millionen Euro.

Wirtschaftlich war das erste Halbjahr von Einmal- und Sondereffekten im Rahmen der Verschmelzung geprägt, die im ersten Quartal 2014 vollzogen wurde. So haben die Transaktionskosten das Halbjahresergebnis mit insgesamt rund 24,1 Millionen Euro belastet.
Demgegenüber entstanden bei der Erstkonsolidierung Ende Januar im Konzern sonstige betriebliche Erträge aus dem Unternehmenszusammenschluss in Höhe von rund 115,4 Millionen Euro.

FFO im Rahmen der Erwartungen

Bei Erträgen aus der Vermietung von 51,7 Millionen Euro erwirtschaftete die Deutsche Office im ersten Halbjahr 2014 ein Nettoergebnis aus der Vermietung in Höhe von 45,1 Millionen Euro. Das Periodenergebnis lag im ersten Halbjahr 2014 bei 97,9 Millionen Euro. Bereinigt um Einmal- und Sondereffekte erwirtschaftete die Deutsche Office ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 7,8 Millionen Euro.

Die Funds from Operations (FFO) lagen mit 21,1 (Pro-Forma H1/2013: 25,5) Millionen Euro im Rahmen der Erwartungen. Aufgrund von Objektverkäufen und Leerständen im Portfolio lag der FFO unter dem Pro-Forma-Vergleichswert der Vorjahresperiode.

Bei erwarteten Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von nunmehr 109 bis 111 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014, bestätigt der Vorstand der Deutschen Office seine FFO-Guidance von 44 bis 46 Millionen Euro.

Die Planung der Gesellschaft, den Aktionärinnen und Aktionären der Deutschen Office für das Geschäftsjahr 2014 40 bis 45 Prozent der FFO auszuschütten, bleibt unverändert.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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