04.02.2016 | Unternehmen

Deutschland-Geschäft maßgeblich am JLL-Wachstum in Europa beteiligt

In Deutschland ist der Umsatz aus Honoraren im vierten Quartal 2015 um 22 Prozent gestiegen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Immobiliendienstleister JLL steigerte den Bruttoumsatz aus Honoraren im vierten Quartal 2015 gegenüber dem Schlussquartal 2014 weltweit um 17 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. In EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) belief sich der Umsatz auf 1,4 Milliarden US-Dollar (plus 20 Prozent). Das Wachstum in der Region wurde angeführt von Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Das Umsatzwachstum in EMEA wurde getragen durch die Bereiche Project & Development Services und Capital Markets & Hotels. Der Umsatz aus Honoraren belief sich auf 493 Millionen Dollar und stieg um 13 Prozent gegenüber 2014.

In Deutschland ist der Umsatz aus Honoraren im vierten Quartal 2015 um 22 Prozent (acht Prozent in US-Dollar) sowie im Gesamtjahr um 36 Prozent in Euro (15 Prozent in US-Dollar) gestiegen. Der Gesamtumsatz hat 30 Prozent (14 Prozent in US-Dollar) im Quartal und im Jahresvergleich 41 Prozent (19 Prozent in US-Dollar) zugelegt.

Der Geschäftsbereich "Investments & Hotels" steigerte seinen Honorarumsatz im Quartalsvergleich um 28 Prozent in Euro (zwölf Prozent in US-Dollar) sowie im Gesamtjahr um 66 Prozent in Euro (41 Prozent in US-Dollar).

Der Vermietungsumsatz aus Honoraren stieg im Quartalsvergleich um 29 Prozent (14 Prozent in US-Dollar) und wuchs im Jahresvergleich um 32 Prozent (elf Prozent in US-Dollar).

Die Umsätze aus Honoraren in den Bereichen Asset, Property, Shopping-Center-Management, Project Development Services und Tetris konnten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 27 Prozent gesteigert werden (elf Prozent in US-Dollar). Im Vergleich des Gesamtjahres lag das Wachstum bei 16 Prozent (entsprechend einem Minus von drei Prozent in US-Dollar).

Corporate Solutions steigerte den Vorjahresquartalsumsatz aus Honoraren um 19 Prozent (fünf Prozent in US-Dollar) und konnte in zwölf Monaten kumuliert ein Wachstum von 16 Prozent verbuchen (ein Minus von zwei Prozent in US-Dollar).

Im Bereich Bewertungen ging der Umsatz nach Honoraren im Quartalsvergleich leicht um zwei Prozent zurück (13 Prozent in US-Dollar), steigerte sich jedoch kumuliert nach zwölf Monaten um elf Prozent (in US-Dollar sieben Prozent rückläufig).

Das Betriebsergebnis betrug im vierten Quartal 90 Millionen US-Dollar gegenüber 85 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Das bereinigte Ebitda betrug im vierten Quartal 99 Millionen US-Dollar gegenüber 91 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Ebitda-Marge, berechnet als Prozentsatz des Umsatzes aus Honoraren, belief sich im vierten Quartal auf 20,4 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gegenüber 19,2 Prozent in 2014.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Europa

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