26.03.2013 | Unternehmen

Deutsche Wohnen verdreifacht Gewinn auf 145,5 Millionen Euro

Berliner Wohnobjekt der Deutsche Wohnen AG
Bild: Deutsche Wohnen AG

Die Deutsche Wohnen hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Konzerngewinn von 145,5 Millionen Euro abgeschlossen und ihr Ergebnis im Vergleich zu 2011 (EUR 50,6 Mio.) fast verdreifacht. Dabei hat das Unternehmen rund 35.000 neue Wohneinheiten akquiriert und will weiter wachsen.

Das um Sonder- und Bewertungseffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um rund 71 Prozent auf 78,5 Millionen Euro (Vorjahr: EUR 46,0 Mio.). Diese Steigerung ist auf ein verbessertes Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung (+ EUR 37,0 Mio.), auf ein gestiegenes Verkaufsergebnis (+ EUR 9,3 Mio.) sowie den unterproportionalen Anstieg der Verwaltungskosten zurückzuführen.

Der Funds from Operations (FFO) ist um knapp 44 Prozent auf 68,2 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: EUR 47,5 Mio.). "2012 haben wir das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte der Deutsche Wohnen abgeschlossen", sagt Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG.

Im Geschäftsjahr 2012 hat die Deutsche Wohnen rund 35.000 neue Wohneinheiten für rund 1,8 Milliarden Euro akquiriert. Dazu gehörte mit dem Erwerb der BauBeCon Gruppe (rund 23.400 Wohneinheiten) eine der größten Akquisitionen auf dem deutschen Wohnungsmarkt in 2012. Die Übernahme der neuen Bestände soll im Juni 2013 abgeschlossen sein.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die Deutsche Wohnen bei weiter konstanten Instandhaltungskosten von zehn Euro pro Quadratmeter und Jahr einen FFO (ohne Verkauf) von rund 100 Millionen Euro. Der FFO (inkl. Verkauf) wird 2013 bei rund 114 Millionen Euro liegen. Das Geschäftssegment Pflege und Betreutes Wohnen wird rund 13 Millionen Euro unter Berücksichtigung der zuletzt getätigten Akquisitionen zum Ergebnis beitragen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen

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