29.03.2012 | Makler

Deutsche Wohnen verdoppelt Gewinn

Mit einem Konzerngewinn von 50,6 Millionen Euro hat die Deutsche Wohnen ihr Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 (2010: 23,8 Mio. Euro) mehr als verdoppelt.

Der Funds from Operations (FFO) ist um knapp 45 Prozent auf 47,5 Millionen Euro gestiegen. Diese Entwicklung beruht vor allem auf einem verbesserten Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung, den Zukäufen, sinkenden Zinsaufwendungen sowie einer stabilen Kostenstruktur. Der Verschuldungsgrad (Loan to Value Ratio) wurde zum 31.12.2011 auf 55,0 Prozent reduziert (2010: 60,6 %).

Optimierung der Portfoliostruktur

Seit Juli 2010 wurden insgesamt rund 8.000 Wohneinheiten akquiriert, mit einem klaren Fokus auf deutsche Metropolregionen. So liegen heute rund 93 Prozent des Bestands in Kernregionen, für die eine positive Entwicklung prognostiziert wird. Auch eine weitere Verbesserung der operativen Performance führte zu einer Aufwertung des Portfolios um 40,0 Millionen Euro.

Durch steigende Neuvermietungsmieten hat sich das Mietpotenzial von rund 18 Prozent auf knapp 20 Prozent erhöht und untermauert die anhaltende Dynamik der Wohnungsmärkte in den Metropolregionen der Deutsche Wohnen. Der Leerstand im Vermietungsbestand der Kernregionen wurde im Like-for-like-Vergleich um 25 Prozent auf 1,5 Prozent nochmals reduziert.

Wohnungen im Wert von 150,6 Millionen Euro verkauft

Im Geschäftsbereich Verkauf hat die Deutsche Wohnen insgesamt 3.299 Einheiten mit einem Transaktionsvolumen von 150,6 Millionen Euro veräußert. Die Zielvorgaben in der Wohnungsprivatisierung wurden mit 1.053 Einheiten (Vorjahr: 660 Einheiten) deutlich übertroffen. Beim institutionellen Verkaufs lag der Schwerpunkt auf der Bereinigung von Streulagen in strukturschwachen Regionen. Hier wurden etwa 1.600 Wohnungen verkauft und der Bereinigungsbestand so um 44 Prozent abgebaut.

Position am Kapitalmarkt weiter verbessert

Die Deutsche Wohnen wird ihren Wachstumskurs auch in den kommenden Monaten konsequent verfolgen. Mit Mitteln aus der Kapitalerhöhung (180 Millionen Euro in 2011) will die Deutsche Wohnen ihr Portfolio weiter ausbauen. Dabei strebt das Unternehmen auf der Basis des aktuellen Bestands – ohne weitere Zukäufe – einen FFO (ohne Verkauf) von 55 Millionen Euro an.

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