12.11.2014 | Unternehmen

Deutsche Wohnen verdoppelt FFO auf 166,3 Millionen Euro

Deutsche-Wohnen-Zentrale in Berlin
Bild: Deutsche Wohnen

Das Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen hat das operative Ergebnis FFO in den ersten neun Monaten 2014 nahezu verdoppelt (auf 166,3 Millionen Euro). Der Konzernüberschuss wurde auf 144,9 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt, wie das MDax-Unternehmen mitteilte.

Ein Zukauf, die ungebrochen hohe Nachfrage nach Immobilien und steigende Mieten haben der Deutschen Wohnen zu einem satten Gewinnsprung verholfen. Den Konkurrenten GSW hatte die Deutsche Wohnen Ende 2013 geschluckt. Erst im Sommer hatte Deutsche Wohnen die Prognose erhöht. Dank der Neuaufstellung seiner Schulden im September kann der Konzern zukünftig seine Zinslast um 39 Millionen Euro pro Jahr senken.

Deutsche Wohnen profitierte dabei weiterhin von der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum in den deutschen Metropolregionen, in denen sich 80 Prozent ihres Bestands befindet. In den vergangenen zwölf Monaten schaffte die Deutsche Wohnen (inklusive GSW) auf vergleichbarer Basis eine Steigerung der Mieten um 2,8 Prozent im Gesamtbestand, mit einem Leerstand von 2,4 Prozent.

Der Gewinn aus dem Verkauf von Immobilien schnellte nach oben. Das Verkaufsergebnis stieg von 17,9 auf 38,8 Millionen Euro. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 4.089 Einheiten verkauft, davon 2.037 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung.

Seit dem Zusammenschluss ist das fusionierte Unternehmen mit aktuell 146.822 Wohneinheiten die zweitgrößte private Wohnimmobiliengesellschaft in Deutschland. Davor steht noch die Deutsche Annington.

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