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Deutsche Wohnen steigert FFO I um 90 Prozent auf 217,6 Millionen Euro

Für 2015 wird eine Steigerung des FFO I auf mindestens 250 Millionen Euro erwartet
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen hat den Konzerngewinn 2014 auf 889,3 Millionen Euro gesteigert, nach 212,7 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Funds from Operations (FFO I) stieg um 90 Prozent auf 217,6 Millionen Euro. Die Quote für die geplante Dividende 2014 hat die Deutsche Wohnen - wie angekündigt - von 50 auf 60 Prozent des FFO I erhöht.

Die Steigerung ist dem Unternehmen zufolge operativ im Wesentlichen auf die ganzjährige Konsolidierung der GSW zurückzuführen. Dass die geplante Übernahme des österreichischen Konkurrenten Conwert stattfindet, ist nach Angaben des "Handelsblatts" unwahrscheinlich. Unter Berücksichtigung des Verkaufs verbesserte sich der FFO II um 96 Prozent auf 270,0 Millionen Euro.

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31.12.2014 genau 149.168 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Stichtag auf 5,69 Euro pro Quadratmeter, bei einem Leerstand von 2,2 Prozent.

Das Verkaufsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um 128 Prozent auf 52,4 Millionen Euro (Vorjahr: 23 Millionen Euro). Insgesamt wurden 4.115 Einheiten veräußert, davon 2.016 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung und 2.099 im institutionellen Verkauf.

Der Wertzuwachs im Rahmen der jährlichen Portfoliobewertung beläuft sich auf 953 Millionen Euro. Maßgebliche Aufwertungen betreffen im Wesentlichen den Großraum Berlin mit 819 Millionen Euro und die Rhein-Main-Region mit 73 Millionen Euro.

Die Ausschüttungsquote für die geplante Dividende 2014 hat die Deutsche Wohnen wie angekündigt von 50 auf 60 Prozent des FFO I erhöht. Sie beläuft sich vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung auf 0,44 Euro je Aktie, was einer Steigerung um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Für 2015 erwartet die Gesellschaft eine Steigerung des FFO I auf mindestens 250 Millionen Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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