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Deutsche Wohnen platziert erste Unternehmensanleihe

Mit der Refinanzierung wird die Deutsche Wohnen die durchschnittliche Zinslast senken
Bild: Deutsche Wohnen

Die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen gibt die Erstplatzierung einer Unternehmensanleihe mit einem Betrag von 500 Millionen bekannt. Sie stellt den abschließenden Teil der angekündigten Refinanzierung von insgesamt 1,5 Milliarden Euro dar. 

Die Anleihe, mit einer Stückelung von 1.000 Euro, wird mit rund 1,3 Prozent pro Jahr fest verzinst. Das Angebot ist auf die Nachfrage von rund 130 Investoren mit einem Ordervolumen von knapp zwei Milliarden Euro getroffen. 
Die Transaktion wurde von der Deutschen Bank, der Société Générale, der UBS Investment Bank und der UniCredit als aktive Bookrunner und von Goldman Sachs als passiver Bookrunner begleitet.

650 Millionen Euro bestehende Finanzverbindlichkeiten wurden bereits durch neue Bankkredite mit einer zehnjährigen Laufzeit sowie bestehende Darlehen aus den Mitteln der jüngst abgeschlossenen Kapitalerhöhung getilgt. Der Emissionserlös aus der Anleihe wird genutzt, um bestehende, höherverzinsliche Bankverbindlichkeiten abzulösen.

Mit der Refinanzierung wird die Deutsche Wohnen die durchschnittliche Zinslast von rund 2,4 Prozent zum 31. März auf unter 1,9 Prozent senken, während die durchschnittliche Laufzeit der Darlehen des Konzerns bei rund zehn Jahren liegt. Der freie Cash Flow wird infolge der Refinanzierung um rund 54 Millionen Euro steigen, davon sind rund 33 Millionen Euro als Zinsersparnis FFO wirksam.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Unternehmensanleihe

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