Die Deutsche Wohnen besorgt sich frisches Geld, um sich günstiger zu refinanzieren Bild: Corbis

Die Deutsche Wohnen will bei institutionellen Anlegern mit einer neuen Wandelanleihe frisches Geld besorgen, um sich günstiger zu refinanzieren. Insgesamt sollen 800 Millionen Euro eingesammelt werden, teilt der Immobilienkonzern mit. Alte Wandelanleihen von 2014 im Umfang von 400 Millionen Euro kauft die Deutsche Wohnen zurück.

Zu den Konditionen des Rückkaufs äußerte sich der Konzern bislang nicht. Die Aktionäre sollen ein Angebot unterbreiten. Die alten Titel haben eine Laufzeit bis September 2021 und waren mit 0,875 Prozent verzinst, der Marktwert soll inzwischen bei 708 Millionen Euro liegen. Für die neuen Papiere ist eine Laufzeit bis Januar 2026 vorgesehen.

Die neuen Wandelanleihen sollen zum Nennwert ausgegeben und mit 0,10 bis 0,60 Prozent verzinst werden. Der Wandlungspreis zum Umtausch in Aktien des Konzerns soll 40 bis 45 Prozent über dem Referenzpreis liegen. Als Referenzpreis gilt der nach Volumen gewichtete Durchschnittspreis der Deutsche-Wohnen-Aktie in der Zeit vom 26. bis 27. September.

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