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Deutsche Wohnen erhält 1,36 Milliarden Euro zur Refinanzierung

Deutsche Wohnen in Berlin
Bild: Deutsche Wohnen

Die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen hat mit der Berlin Hyp und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) Finanzierungsvereinbarungen über insgesamt 1,36 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Auszahlung der Kredite zur Refinanzierung bestehender Darlehen ist mit Closing der Verträge für Ende dieses Jahres vorgesehen.

Damit schließt die Deutsche Wohnen ihre 1,76 Milliarden-Euro-Finanzierung zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur und des Cashflow-Profils erfolgreich ab, die mit der Platzierung einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von 400 Millionen Euro Anfang September begonnen wurde.

Mit der Berlin Hyp wurden Darlehen von 710 Millionen Euro und mit der Helaba Darlehen in Höhe von 650 Millionen Euro vereinbart. Die Darlehen haben eine Laufzeit von durchschnittlich acht Jahren und sind tilgungsfrei ausgestaltet. Unter Berücksichtigung der Wandelschuldverschreibung ergibt sich für das Gesamtvolumen der Finanzierung in Höhe von 1,76 Milliarden Euro ein durchschnittlicher Zinssatz von unter 1,5 Prozent pro Jahr.

Die Finanzierung führt während der Laufzeit der neuen Darlehen zu einer Zinsersparnis von jährlich rund 39 Millionen Euro, sodass ab dem Jahr 2015 ein deutlich höherer FFO für die Deutsche Wohnen erwartet wird. Die Tilgungsleistungen im Konzern verringern sich während der Laufzeit der neuen Finanzierung damit um etwa 23 Millionen Euro jährlich. Somit erhöht sich in der Summe der freie Cashflow um jährlich rund 62 Millionen Euro. Damit werden die Prognosen gegenüber dem Zeitpunkt der Emission der Wandelschuldverschreibung Anfang September noch einmal angehoben.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Refinanzierung

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