16.01.2013 | Unternehmen

Deutsche Wohnen beschließt Kapitalerhöhung und kauft in Berlin zu

Hufeisen-Siedlung Berlin: In der Hauptstadt hat die Deutsche Wohnen weitere Objekte akquiriert
Bild: Deutsche Wohnen

Der Vorstand der Deutsche Wohnen AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung in Höhe von zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals beschlossen und bei institutionellen Investoren 14,6 Millionen Aktien platziert. Damit wurden 195 Millionen Euro eingenommen.

Die Erlöse aus den vergangenen zwei Kapitalerhöhungen im November 2011 und Juni 2012 in Höhe von zirka 620 Millionen Euro wurden mit den Akquisitionen in Düsseldorf, den BauBeCon-Beständen, Zukäufen im Großraum Berlin sowie eines weiteren Portfolios von rund 5.100 Wohneinheiten innerhalb eines Jahres nahezu vollständig investiert.

Zudem wurden zum Jahresende 2012 weitere Akquisitionen in Berlin unterzeichnet, die rund 5.200 Wohneinheiten sowie Pflegewohnanlagen mit 425 Plätzen umfassen. Die 5.200 Wohneinheiten in Berlin sind voll saniert und wurden zu einem Vertragsmietenfaktor von rund 13x (einschließlich Erwerbsnebenkosten) beziehungsweise für zirka 710 pro Quadratmeter erworben.

Beide Portfolien sind mit rund 60 Prozent Fremdkapital finanziert, und die erwarteten FFO-Renditen liegen bei rund neun Prozent (Wohnportfolio) beziehungsweise rund zwölf Prozent (Pflegewohnanlagen) vor Steuern. Die Gesellschaft bestätigt ihre Prognose für den FFO des Geschäftsjahrs 2012 von mindestens 65 Millionen Euro (ohne Verkauf). Im Zusammenhang mit den jüngsten Akquisitionen geht der Vorstand der Deutsche Wohnen AG nunmehr von einem nachhaltigen FFO (ohne Verkauf) nach Steuern von rund 100 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr 2013 aus.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen, Kapitalerhöhung

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