26.03.2015 | Unternehmen

Deutsche Office verbessert Finanzergebnis um 45 Prozent

Für das Geschäftsjahr 2014 sollen 0,15 Euro je Aktie ausgeschüttet werden
Bild: BirgitH ⁄

Die Immobiliengesellschaft Deutsche Office erwirtschaftete 2014 Funds from Operations (FFO) in Höhe von rund 47 Millionen Euro. Der Anstieg um rund elf Prozent resultiert vor allem aus der Verbesserung des um Einmaleffekte bereinigten Finanzergebnisses, das sich von minus 70 Millionen Euro 2013 um 45 Prozent auf minus 38 Millionen Euro reduzierte.

Wesentliche Treiber waren der reduzierte Netto-Verschuldungsgrad, der von 58,6 Prozent im Vorjahr auf 53,5 Prozent zurück ging sowie die mit einem gewichteten durchschnittlichen Zinssatz von nun 3,4 Prozent verbesserten Finanzierungskonditionen.

Das Periodenergebnis im Geschäftsjahr 2014 lag bei rund 125 Millionen Euro (2013: minus 125) Millionen Euro. Darin ist ein Ertrag aus Unternehmenszusammenschluss in Höhe von 115 Millionen Euro enthalten.

Die Vermietungsleistung lag bei insgesamt rund 170.000 Quadratmetern. Zum Jahresende reduzierte sich der Leerstand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien auf 16,4 Prozent (Vorjahr: 19,9 Prozent).

Vor dem Hintergrund der positiven operativen Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Office der am 17. Juni in Köln stattfindenden Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2014 insgesamt 0,15 Euro je Aktie auszuschütten.

Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die Deutsche Office unter Berücksichtigung der bereits getätigten Immobilienverkäufe auf Basis des bestehenden Portfolios mit Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 105 bis 107 Millionen Euro. Dabei erwartet die Deutsche Office, die FFO auf mindestens 50 Millionen Euro zu steigern.

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