15.08.2013 | Unternehmen

Deutsche Euroshop steigert Umsatz um 14 Prozent

Die Übernahme der restlichen Anteile an der Dresdner Altmarkt-Galerie hat wesentlich zum Ergebnis beigetragen
Bild: TLG IMMOBILIEN GMBH

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop hat im 1. Halbjahr 2013 mit dem Handel von Einkaufszentren 88,8 Millionen Euro umgesetzt. Das sind 14 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2012. Die Gesellschaft prognostiziert für das Gesamtjahr einen Umsatz von 186 bis 189 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm um 15 Prozent auf 77,2 Millionen Euro zu. Beim Konzernergebnis verbuchte das Unternehmen einen Anstieg von 28 Prozent auf 41,8 Millionen Euro.

Die Verbesserungen im ersten Halbjahr haben aus Sicht des Unternehmens zwei wesentliche Gründe. Zum einen trage seit Jahresanfang das Herold-Center in Norderstedt erstmals zu den Ergebnissen bei. "Zum anderen haben wir Ende April unsere Beteiligungsquote an der Altmarkt-Galerie in Dresden auf 100 Prozent aufgestockt", erklärt Deutsche Euroshop-Chef Claus-Matthias Böge.

Vor kurzem hat das Unternehmen zudem seine Beteiligung von einem Drittel an der polnischen Galeria Dominikanska in Breslau verkauft. Mit dem Abschluss der Transaktion rechnen die Hamburger in den kommenden Wochen. Erwartet wird ein Nettoerlös von bis zu 33 Millionen Euro. In den Büchern steht die Galeria mit rund 30 Millionen Euro.

Die erst im Mai angehobenen Gesamtjahresprognosen bestätigte Deutsche Euroshop. Die Gesellschaft will 2013 einen Umsatz von 186 bis 189 Millionen Euro und ein Ebit von 162 bis 165 Millionen Euro erzielen. Der Verkauf der Beteiligung in Polen ist dabei nicht berücksichtigt. Im laufenden Jahr will Deutsche Euroshop zudem eine Dividende von mindestens 1,20 Euro je Aktie ausschütten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Shopping-Center

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