14.08.2012 | Unternehmen

Deutsche Euroshop plant vorerst keine weiteren Zukäufe

Den guten Mietumsatz begünstigt hat etwa der Kauf des Magdeburger Allee-Centers
Bild: Deutsche Euroshop AG

Der auf Einkaufszentren spezialisierte Investor Deutsche Euroshop sieht die Chance auf weitere Zukäufe schwinden: Angesichts des Wettbewerbs erwartet der Vorstand nicht, kurzfristig neue Centerakquisitionen bekannt zu geben, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit.

Der Markt für Shoppingcenter habe sich bereits im zweiten Quartal im Vergleich zum Jahresbeginn beruhigt. "Bei zwei größeren Investitionsmöglichkeiten im In- und Ausland sind wir aufgrund unserer Renditeanforderungen letztlich nicht zum Zug gekommen", hieß es. Die Deutsche Euroshop ist derzeit an 19 Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Im ersten Halbjahr nahm der Umsatz, der sich aus den Mieterlösen der vermieteten Flächen ergibt, um 15 Prozent auf 104,5 Millionen Euro zu. Wesentlichen Anteil daran hatten drei große Center-Erweiterungen aus dem vergangenen Jahr und der Kauf des Allee-Centers in Magdeburg. Auch Anfang 2012 hatte Deutsche Euroshop noch Beteiligungen an Einkaufszentren aufstocken können.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Halbjahr um 16 Prozent auf 91 Millionen Euro. Niedrigere Zinsaufwendungen verhalfen dem Konzernergebnis um 20 Prozent auf 32,6 Millionen Euro nach oben. Seine im Mai angehobene Prognose bestätigte das Unternehmen. Danach soll der Umsatz auf 207 bis 211 Millionen Euro steigen und das EBIT auf 177 bis 181 Millionen Euro zulegen. Die Kenngröße Funds from Operations (FFO) wird bei 1,70 bis 1,74 Euro erwartet.


Schlagworte zum Thema:  Investor, Investition, Einkaufszentrum

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