30.04.2014 | Unternehmen

Deutsche Annington kauft zu und steigert operatives Geschäft

Bild: Deutsche Annington Immobilien SE

Die Immobiliengruppe Deutsche Annington hat im ersten Quartal 2014 das operative Geschäft deutlich gesteigert: Der FFO I stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,6 Prozent auf 61,9 Millionen Euro. Ursächlich für die erfolgreichen ersten drei Monate ist die Bekanntgabe zweier Akquisitionen, deren Finanzierung sowie die Umsetzung des Modernisierungsprogramms.

Ende Februar dieses Jahres gab das Unternehmen die Akquisition von rund 41.000 Wohnungen bekannt. Zirka 11.500 Einheiten mit Schwerpunkt in München, Frankfurt am Main und Hamburg, wurden von der Dewag-Gruppe übernommen. Das Closing der Transaktion erfolgte wie geplant am 1. April.

Die weiteren rund 30.000 Wohnungen, deren rechtlicher Übergang für den 1. Oktober avisiert
ist, entstammen der Vitus-Gruppe. Das Signing für diese Transaktion erfolgte am 17. April. Das Unternehmen wird mit der Integration die Präsenz in Norddeutschland ausbauen sowie den Bestand in Nordrhein-Westfalen erweitern.

Für die Akquisitionen wendet die Deutsche Annington finanzielle Mittel in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro auf. Zwei Bausteine zur Finanzierung der Transaktionen sind bereits abgeschlossen: Zum einen hat das Unternehmen am 5. März eine Kapitalerhöhung über 16 Millionen Aktien zu einem Kurs von 19 Euro platziert. Das entspricht einem Bruttoerlös von 304 Millionen Euro. Zum anderen hat der Konzern am 1. April eine Hybridanleihe mit einem Volumen von 700 Millionen Euro emittiert.

Instandhaltung und Modernisierungsprogramm für 2014 gestartet

Mit den Akquisitionen wächst der Bestand im Jahresverlauf auf rund 215.000 Mietwohnungen und stärkt damit die Marktführerschaft sowohl nach Portfoliowert als auch nach Anzahl der Wohnungen.

Die Umsetzung des 150 Millionen Euro starken Modernisierungsprogramms ist im Auftaktquartal erfolgreich angelaufen: Es wurde mit der energetischen Sanierung von mehr als 2.500 Wohnungen begonnen. Damit erhöht der Konzern allein die energetische Sanierungsquote auf mehr als Prozent im laufenden Geschäftsjahr.

Ergänzt um ein Instandhaltungsvolumen von etwa 160 Millionen Euro wird das Unternehmen 2014 damit insgesamt mehr als 300 Millionen Euro in seinen Bestand investieren.

Mit Blick auf die Ergebnisse des Gesamtjahres bestätigt die Deutsche Annington die Prognose von Ende Februar (ohne Akquisitionen): Bei stabilen Rahmenbedingungen wird für den FFO I mit einem Wert zwischen 250 und 265 Millionen Euro gerechnet.

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